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Musikvideos für Jazz-Ensemble

Für die Kulturpreisträgerin der Stadt Nürnberg, Rebecca Trescher und ihr „Ensemble 11“ entstanden Ende Februar vier Musikclips im Festsaal des DB-Museums. Die Produktionen sind auf Youtube abrufbar.

Rebecca Trescher gehört momentan zu den interessantesten Stimmen im jungen Jazz. Weit über die Grenzen ihrer Wahlheimat Nürnberg hinaus wird sie von der Fachwelt mit Lob überschüttet. Nicht von ungefähr wurde die Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg im letzten Jahr auch zur „Kulturpreisträgerin der Stadt Nürnberg“ ernannt.

Daher freuten wir uns ganz besonders, als die studierte Jazz-Klarinettistin zusammen mit ihrem aktuellen „Ensemble 11“ mit uns zusammen einige ihre aktuellen Stücke als Musikvideo produzieren wollte. Unter der Leitung von Fotograf Ludwig Olah entstanden vier Mitschnitte, die auf Youtube und auf der Website des Ensembles abrufbar sind. Für den guten Ton sorgte Gerhard Grell, unter anderem freier Tonmeister für den Bayerischen Rundfunk. WERKSBILD übernahm neben Kameraführung auch die Postproduktion der einzelnen Clips.

Bei diesem Video handelt es sich um einen Teaser/Zusammenschnitt der vier Clips. Die kompletten Clips finden sich auch in unserer Vimeo-Mediathek.

Als Location dient der Festsaal des DB-Museums

Die Saalgröße bietet für die Filmproduktion genügend Spielraum für das von uns eingesetzte Equipment. Zum Einsatz kamen vier GoPro-, drei DSLR- und zwei Sony EX3-Kameras. Während die GoPros jeweils einem Instrument zugeordnet und fest installiert wurden, bzw. für eine erhöhte Totale sorgten, waren die anderen Kameras mobil unterwegs und wurden von insgesamt fünf Kameraleuten bedient. Als Lichtquelle dienten uns zehn LED-Scheinwerfer, die das gesamte Ensemble perfekt in Szene setzten.

Für die Aufnahme der vier Musikstücke waren fünf Stunden angesetzt, inklusive Auf- und Abbau. Die Filmcrew kannte alle Titel und wusste zusätzlich durch einen „Ablaufplan“ wann welche Instrumente Soloeinlagen brachten und daher besonderes Augenmerk verlangten. Trotzdem wurden die Songs sicherheitshalber zweimal eingespielt.

Die Postproduktion erfolgt im Multicam-Schnitt

Das heißt, geschnitten wird in Echtzeit. Alle Kameras laufen parallel am Rechner und können „just in Time“ angesteuert werden. Der perfekt gemischte Ton läuft beim Schnitt schon mit. Da wir beim Dreh mit unterschiedlichen Kamerasystemen aufnahmen, war noch eine Farbkorrektur nötig um die Bilder aufeinander abzustimmen. Ein Farbfilter sorgte schließlich noch für die Veredelung und Brillanz der einzelnen Clips.

Vom Dreh bis zur Fertigstellung vergingen zwei Wochen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es überzeugt nicht nur das Team um Fotograf Ludwig Olah, sondern auch Rebecca Trescher und ihr Ensemble schon bei der ersten Abnahme im Studio.

Beispiele meiner bisherigen Musik-Produktionen finden Sie im Bereich „Videos/Musik“.

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